Roman Bischofberger

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Br. Roman Bischofberger

Roman (Magnus) Bischofberger (* 6. September 1881 aus Kempten; † 24. September 1967)

Lebensdaten

Br. Roman Bischofberger

Profess: 29. September 1906

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Theobald Bischofberger und der Adelgunde Bernard.

Schwester: Sr. Maria Gerina (*10.2.1880 in Kempten; † 9.10.1950 in Garmisch). Sr. Maria war staatlich geprüfte Lehrerin bei den Schulschwestern von St. Jakob in München und hatte in Füssen, Mittenwald, Filzbiburg und von 1912–1949 in Garmisch an einer Mädchenschule unterrichtet.[1]

Lebensbeschreibung

Br. Roman war erst Dienstbote bei den P.P. Jesuiten in Feldkirch und Studentenaufwart im Kloster Einsiedeln. Nach seinem Eintritt ins Kloster Muri-Gries lernte er das Bäckerhandwerk und arbeitete als Bäcker, aber auch als Holzhacker. Er sei ein strammer Arbeiter gewesen.[2] Im Juli 1911 reiste Br. Roman in seine Heimat nach Kempten im Allgäu. Er besuchte dort die königl. bayrischen Schlösser sowie seine Schwester, eine in Freising tätige Klosterfrau. Für diese Reise erhielt er 70 Kronen aus der Dekanatskasse und 10 Kronen vom Prälaten. 2 Kronen und 77 Heller waren nach seiner Rückkehr noch übrig. Am 4. Oktober 1956 feierte Br. Roman gemeinsam mit P. Martin Moll in Gries die goldene Jubelprofess mit Pontifikalamt. Br. Roman starb am 24. September 1967, frühmorgens um 3.45 Uhr, nach mehreren Krankheitsjahren. Am 27. September wurde er bestattet.[3]

Einzelnachweise

  1. Totenbildchen und Bericht von Br. Roman. (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast).
  2. Notizen Professbuch P. Adelhelm Rast und P. Dominikus Bucher im Stiftsarchiv Muri-Gries in Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).
  3. Notizen P. Adelhelm Rast, Zettelkasten und Augner, Reisebüchlein, S. 2, St. A. Gries.

Bibliographie

  • Professbuch: Nr. 782.

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